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by Sofia Pauls

Ich weiß, es ist lange her und, …nun ja, ich hatte eine Schreibblockade. Und ohnehin muss ich sagen, fühle ich mich nicht gerade zur Religionsschriftstellerin berufen. Also nicht falsch verstehen…, aber nun ja, ist halt so.

Meine Wege ins „spirituelle“ Universum sind trotzdem weitergegangen und einige neue Erkenntnisse, wenn auch moderaterer Natur, sind zu mir gelangt. Bis jetzt ist noch kein Kind zu uns gelangt und alles ist wie gehabt. Das wäre ja auch wirklich echt der Ober hammer. Etwas heftiger als eine kleine Grotte zu finden, könnte ja auch ein Zufall gewesen sein. Aber ich halte euch ganz sicher auf dem Laufenden.

Die Schritte meiner Pilgerwege sind kleiner geworden. Die Erkenntnisse subtiler. Die Emotionen dahinter zum Teil jedoch noch größer.

„Du wirst Bluten und Gebären“ im Sinne einer ungeplanten Reunion mit Jesus und Maria ist real geworden. Inzwischen kann ich sagen, ist Jesus mein bester Freund geworden und ein Schwätzchen mit Maria ist fast täglich drin. Ich wurde seit Wochen mehrfach gebeten weiter zu schreiben, nicht nur von Bekannten, die wohl meinen Blog entlarvt haben, sondern auch von IHR, der intervenierenden, geistlichen „Stimmgewalt“. Sie ist meine Inspiration und Triebfeder, mein Input und mein Thermometer in Sachen Schreibfieber.

Manchmal läuft es leider auch so oder so ähnlich:

„Gib mir dein Herz“, sagt Jesus zu mir. „Mhhhhhh…“, denke ich: „Nicht jetzt, muss noch gerade die E-Mail zu Ende tippen“. „Nun ja“, sagt mein Verstand: „Warum nicht einfach morgen?“ So, ist es auch mit dem Schreiben. Ich sage ok, heute könnte ich ja nochmal was schreiben und dann wird es doch wieder nichts. Dann denke ich, „heute geht es weiter“ und dann schreibe ich einen Artikel und lösche ihn dann doch direkt wieder oder traue mich nicht mehr ihn zu veröffentlichen, traue mir nichts zu. Denn heutzutage soll ja einfach alles perfekt sein. Perfekt, wie die Werbung, die Models, die Texte in den Magazinen… und alles in Hochglanz. Das Wahre, das Menschliche, die Fehler will niemand sehen und das „Unperfekte“ ist eine ungeliebte Variable in der Gleichung des Lebens. Doch ist nicht gerade die „Unperfektion“ das Wahre, das Menschliche ?

Ich hatte heute Nacht einen Traum, der war folgendermaßen:

Ich war alleine unterwegs im Winter und es war kalt. Ich fror bitterlich. Doch dann sah ich ein kleines Licht in der Ferne und fühlte mich sofort gesegnet. Das Licht war weit weg und doch leuchtete es hell. Ich dachte:“Okay, was wenn dieses Licht Jesus wäre und er wäre hier? Ich würde ihm folgen und nicht fortgehen. Ich würde es genauer ansehen wollen und vielleicht Amen sagen oder ich würde mich daran erwärmen. Doch dieses Licht ist für viele Menschen lange schon erloschen.

Ein Licht leuchtet nicht jahrelang, wenn du es nicht hin und wieder neu anzündest, oder? Jesus ist lange tot, richtig? Das Licht leuchtet also nicht mehr so hell. Und keiner der damals dabei war, lebt heute noch. Also warum sollte man dann heute überhaupt noch in die Kirche gehen? Warum geht ihr denn noch in die Kirche Leute? Ein Weg zu Jesus ist die Kirche für die meisten Menschen nicht mehr, oder? Ja okay, für einige ist es doch ein Weg, aber ich denke es ist nur ein Weg von vielen Wegen. Gott ist nicht eingesperrt in 4 Wänden, glaubt mir. Gott ist überall in den Menschen. Er ist dein Gewissen, dein Licht in dir! Er leuchtet in dir, du selbst kannst in Dir das Licht einfach wieder anzünden. Hol dein Zippo raus und machs einfach an. Wo ist das Problem? Dieses Licht ist dein Gewissen und es brennt. Es brennt die Gier, den Neid, die Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Gewalt gegen Kinder und vieles mehr einfach nieder.

Leider  ist nicht jeder Mensch willens dieses Licht auch zu sehen und sein Gewissen zu hören. Denn, wenn man das Licht nicht immer wieder neu anfeuert, wird es kläglich erlöschen wie ein nasser Silvesterkracher. Es geht einfach aus, wie ne halbseichte Kippe im Wind, wenn du vergisst sie noch einmal anzumachen.

Oh Gott!  Ich höre mich schon an wie ne alte Pfarrerin. Ach ne, gibt es ja nicht *lol*

Kennt ihr eigentlich das Gleichnis vom Guten Hirten? Ich kannte es nicht, bis ich fast täglich im Netz darauf gegoogelt wurde und vom guten Hirten förmlich erschlagen und unerbitterlich gestalked wurde.

Worum geht es jetzt also in diesem Gleichnis? „Gleichnis“ ist ein stinklangweiliger Ausdruck, oder? So tot wie: „Das ist aber knorke“. Eigentlich schade, dass oft gerade wir, die Menschen, die von Natur aus so voller Durst nach Skandalen stecken, mit so alten, lahmen Gleichnissen und Gottesdiensten zu Gott geführt werden sollen, oder? Gott soll sich gegen Werbung, Movies, Social Media und sekündlich eintreffende WhatsApps Gehör verschaffen? Und Gehör verschaffen womit? Ja, mit der geheimen Laserwaffe  namens „altertümliches Gleichnis“. Moderne Priester im Kampf gegen die gigantische Armee von  medial abhängigen Gleichgültigkeitskämpfern, bewaffnet mit dem Psalm? Ein echter Stimulus ist das nicht gerade, in einer reizüberfluteten Gesellschaft, oder?

Doch zurück zum Thema. Was ist nun der gute Hirte?

Der gute Hirte passt auf seine Schafe auf, er bewacht Sie beim Grasen auf der friedlichen Weide, er schützt Sie vor dem bösen Wolf und er kümmert sich darum, dass Sie trinken können. Ja er kennt Ihre Namen und er liebt sie. Im Winter bringt er sie in den Stall, im Sommer schützt er Sie vor der Hitze. Dieses Bild ist schön kitchig und soll letztlich tröstlich sein.

Doch führt man mit diesem Bild junge Menschen zu einem Leben im Namen Jesus, in ein Leben mit tiefgreifenden, menschlichen Werten? In ein Leben nach seinen Werten? Ich sage nein und ja, denn der gute Hirte wird definitiv gebraucht. Nur müsste man ihm einen neuen Namen und ein besseres Outfit verpassen. Der gute Hirte ist ein Bild von Jesus, das auf Vertrauen basiert. Und zwar Vertrauen, das auch in Phasen des menschlichen Leids noch seine Wirkung zeigt. Das Bild des guten Hirten setzt auf das Prinzip Hoffnung. Gott wird als dein Hirte gesehen. Er lässt kein Schaf den Abgrund hinunter stürzen. Der gute Hirte wird dich halten, wenn es dir mies geht. Er wird dir vielleicht sagen: „Baby es geht wieder weiter“, wenn du im Dreck und mitten in der Scheiße liegst. Er wird dir helfen, indem plötzlich unerwartete Dinge passieren. Dinge, die dir den Weg ins Neue weisen! Er wird deinen Weg ebnen, wenn du ihm traust und ihm glaubst und ihm folgst und ihm dein Leid ehrlich gestehst und ihm deine tiefsten Geheimnisse einfach und ehrlich erzählst. Ja, dann ist er da, auch heute und morgen, auch übermorgen und überhaupt für immer und ewig. Sage ihm was du willst und manchmal bekommst du es auch, aber nur wenn es auch gut für dich ist.Was du dir sehnlichst wünschst, ist nicht immer auch gut für dich! Manchmal weiss er es einfach besser, als du dummes kleines Schafsgesicht. Denn in Vergleich zum Hirten bist du als kleines Lämmchen extrem limitiert: Süß anzusehen, warm und weich, für vieles zu gebrauchen, aber keine wirkliche Leuchte.

 

Was denkst du? Sind Schafe eigentlich fromm? Ich würde schon sagen: „Ja, sie sind fromm und friedlich“ Ja, sie tun doch keinem etwas zu Leide, die kleenen Wollknuffel, oder?

Hast du dir eigentlich schonmal die Frage gestellt, ob du fromm bist? Kannst du das von dir sagen? Was bedeutet das eigentlich heute? Gibt es noch fromme Menschen? Menschen feiern Gott nicht mehr als Ihren Helden (Hirten). Klaro, sie gehen mal an Weihnachten zur Messe, in der Regel um ihrem Pflichtgefühl die Ehre zu erweisen.  Aber gehen Sie dort hin, um von Herzen Party mit Gott/Jesus zu machen? Um zu feiern, dass es das Gute gibt, um gemeinsam stark zu sein gegen das „Böse“. Gegen Konzerne wie Danone/Nestle oder andere Marken, die den Ärmsten der Erde in Afrika das Wasser abpumpen, um es letztlich für 99 Cent bei Lidl und Konsorten zu verhökern. Um stark zu sein gegen die Massentierhaltung, um gemeinsam aufzustehen gegen das systematisch geplante Quälen von Tieren. Tiere, deren Seele als Gammelfleisch im Tiefkühlregal wieder aufersteht?

Komm und lass alles los was dich davon abhält ein Teil der Herde zu sein, die auf einer friedlichen Weide grast. Gemeinsam, glücklich und naiv. Genieße als dummes Schaf doch einfach die Sonne, spüre den Wind im Fell und sei Teil von Vielen. Denn viele Teile ergeben ein Ganzes, also die Herde. Aus einer Vielzahl von Molekülen wird Materie. So ist es auch mit dem GUTEN.
Gott ist nicht tot, nur der Mensch ist es heute und zwar in seiner Seele. Der moderne Mensch von heute hat alles, aber in seiner Seele ist er arm. Erkenne den Reichtum der Herde, den Weg der Einfachheit! Vertraue auf die Unschuld der Herde, dann bist du glücklich. In der Sonne, im Wind, in der Gemeinschaft. Dazu braucht es gar kein Glücklichkeitsseminar, keine Selbshilfebücher und keinen ganzheitlichen Psychotherapeuten mit Zusatzausbildung zum Shamanen. Die einfachsten Dinge sind oft die Besten für die Seele.

 

 

 

 

 

Sofia Pauls
About Sofia Pauls
Ich bin 38 Jahre alt und bin eine rheinische Frohnatur, aber auch gewissenhaft, pünktlich und fleißig. Eben irgendwie deutsch. Ich heiße Sofia Pauls und hab einfach Bock diese authentische echte Geschichte aus meinem Leben mit euch zu teilen. Lest Sie oder lasst es. Ich will die Story für mich einfach nur konservieren. Wie meine Oma es mit den Früchten vergeblich versucht hat ;-) Ok das war jetzt ein wenig geflunkert...

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Teil 15 – Kann es einen Hirten geben ohne Schafe?